Teilen auf Facebook   Link verschicken   Drucken
 

Wald

Waldtage der Mondkinder

 

 

                                   --> Wenn möglich im Herbst, Winter und Sommer

 

Ablauf:

  • Die Eltern bekommen eine Info an welchen Tagen die Waldtage stattfinden und welche Kleidung erforderlich ist. (Feste Schuhe – keine Gummistiefel, Regenjacke)
  • Die Kinder frühstücken in der Kita und laufen gemeinsam zum Kindergarten-Wald.
  • Dort beginnen sie im Kreis (mit Baumstämmen gestellt) wie in der Kita („Wir fangen jetzt an“, „Ich wünsch´ dir guten Morgen“).
  • Regeln werden besprochen (Lautstärke, wie weit darf ich gehen, Waldtoilette – Toilettenpapierrolle und Plastiktüte für den Abfall an einem Baum, keinen Abfall auf den Boden schmeißen, etc.)
  • Die Kinder haben danach eine Freispielzeit, in der sie mit Lupen, Lupengläsern und Insektenboxen, die Insekten des Waldes erforschen. Außerdem suchen sich die Kinder in dieser Zeit oft Äste, Stämme, etc. um sich Häuser und Tipis zu bauen. Hier lassen die Kinder ihrer Fantasie freien Lauf und kommen auf die tollsten Ideen. Dabei sind auch schon eine Baustelle und ein Waldhaus entstanden.
  • Zur Mittagszeit kommt unsere Küchenfee und bringt uns eine Mahlzeit in den Wald, die wir gemeinsam essen.
  • An verschiedenen Tagen werden sogar Jäger und Förster in den Wald eingeladen. Sie erklären den Mondkindern die Tier- und Pflanzenwelt und wie diese aufeinander angewiesen sind – „Ökologisches Gelichgewicht“.
  • Anschließend folgt wieder eine Freispielzeit oder eine Erkundungstour, bei der die Kinder steile Hänge bezwingen müssen oder die verschiedensten Baum- und Fruchtarten kennen lernen. Manchmal haben sie Glück und sehen ein Tier.
  • Zum Schluss treffen sich alle im Kreis und reflektieren den Tag. Was habe ich gelernt? Was hat mir gut gefallen? Was war nicht so toll?
  • Nach dem Schlusslied „Wir machen jetzt Schluss“, laufen alle gemeinsam zurück zur Kita.

 

--> Der Aufenthalt der Kinder im Wald ist sehr wichtig, um den Umgang mit der Natur zu erlernen. Die Kinder lernen welche Pflanzen und Tiere sich in unserer näheren Umgebung befinden. Wie die Tiere im Wald leben, was sie fressen und wie abhängig sie von der Pflanzenwelt sind. Wie und warum Bäume gefällt werden. Und dass sie Rücksicht auf Pflanzen und Tiere nehmen sollen.

--> Der Waldboden ist sehr uneben, überall liegen Baumstämme oder kleine Ästchen. Die Kinder bezwingen steile und hügelige Hänge. Sie balancieren auf den Stämmen und rutschen hier und da mal auf Laub aus. Im Umgang mit diesen ungewohnten Bodenverhältnissen fördern die Kinder ihr Gleichgewicht und ihr Bewusstsein für genau überlegte Schrittfolgen. Deshalb brauchen Kinder, die oft im Wald sind keine ergotherapeutischen Angebote, sondern fördern ihre Motorik in der Natur.

--> Ruhe aushalten, mal still sein und innehalten, damit ein Vogel oder Käfer nicht erschrickt und davonfliegt. Dem Wind lauschen, der die Blätter rascheln lässt. – Dies sind Momente, die den Kindern in der heutigen Zeit schwerfallen aber ihre Wahrnehmung und Konzentration fördern.

 

 

Ziele unseres Projekts „Waldtage im Kiga – Wald“:

  • Erforschen und Entdecken des Lebensraumes „Wald“ – naturwissenschaftliche Kompetenzen steigern
  • Lernen mit allen Sinnen und intensives Beobachten - die Motorik und Wahrnehmung fördern
  • Klettern, Balancieren, Kräfte einschätzen, um die Koordination und Ausdauer zu trainieren
  • Im gemeinsamen Schaffen den Zusammenhalt und die Gemeinschaft erleben und stärken
  • Verantwortung für die Natur übernehmen
  • Durch Bewegung an der frischen Luft die Gesundheit stärken

 

 

Deshalb ist uns wichtig, dass die Kinder regelmäßig in den Kiga – Wald gehen und ihre Umwelt kennen lernen. Wir sind froh, dass wir hierfür ein eigenes Waldstück zur Verfügung haben und mit unserem Jäger und Förster in so gutem Kontakt zu stehen.