Kindertagesstätte St. Burkard

Der Kindergarten St. Burkard hat sich, ohne viel Aufsehen zu erregen, in eine Kindertagesstätte verwandelt.

Wir haben - Kindergarten - Hort - und Krippe - in einem Haus.


Unsere materiellen Ressourcen

Unsere zeitlichen Ressourcen

Unsere räumlichen Ressourcen



Unsere personellen Ressourcen
Jede Mitarbeiterin hat ganz besondere Stärken und Fähigkeiten. Diese werden wir durch einen gezielten Personaleinsatz nutzen. Im Team gibt es gute Sportler,  Künstler mit Farben, ausgezeichnete handwerkliche Fähigkeiten, hauswirtschaftliche und organisatorische Talente, Märchenerzähler und Musiker. Natürlich kann jede Mitarbeiterin auch alles, aber nicht alles gleich gut. Auch unter den Kindern gibt es die unterschiedlichsten Talente. Die Stärken der Kinder müssen wir ausbauen. Dabei können in allen Bereichen die notwendigen Kompetenzen erworben werden. Wichtig dabei ist, dass die Kinder lernen sich selbst zu organisieren. Sie müssen aus einem Angebot der einzelnen Räume auswählen. Dabei werden Sie Kontakt  zu allen Erzieherinnen und Kindern aufnehmen. Die Kinder verschenken ihre Sympathien. Eltern können sich einen festen Gesprächspartner für die Entwicklungsgespräche wählen.
Die Kinder haben die Freiheit  der eigenen Entscheidung, aber auch die Pflicht in ihrer Bezugsgruppe an täglichen Treffen mit ihren Erzieherinnen teilzunehmen. In diesen Gruppen geschieht Planung und Reflexion. Hier ist der notwendige Raum zum Erzählen, um Eindrücke zu verarbeiten und ganz wichtige Mitteilungen los zu werden. 
Kinder im Kindergarten brauchen keinen „Lehrenden“, sie brauchen einen Begleiter, der gemeinsam mit ihnen hinter die Geheimnisse der Welt schauen kann.   Am besten geschieht „Lernen“ in einer angenehmen Atmosphäre. Das Kind muss wissen hier werde ich verstanden, akzeptiert und geliebt trotz all meiner Eigenheiten.
Kinder müssen auf ihre geleistete Arbeit stolz sein dürfen. Ihre Stärken wollen wir hervorheben und ihnen vermitteln, dass Fehler zu einem guten Gelingen dazugehören.  Wir dienen mit unserem Verhalten, mit unserem Vorbild den Kindern als Modell an dem sie sich ausrichten können. Unser Miteinander, mit den Kindern, den Eltern und unter uns ist getragen vom gegenseitigen Respekt. Unsere Räume sind und werden gemeinsam mit den Kindern anregend gestaltet. Räume sind „heimliche Erzieher“ sie regen an, aber sie fordern auch.
Auch in Zukunft werden wir unsere Arbeit transparent gestalten. Durch die verschiedenen Aushänge können Sie unser Angebot verfolgen. Bedenken Sie dabei aber Ihr Kind soll nach seiner Neigung am jeweiligen Angebot teilnehmen, es soll sich seine eigenen Freunde suchen und seine eigene Raumwahl treffen.

 Unsere materiellen Ressourcen
Unsere Kinder leben in einer Reizüberflutung. Sie sind kaum noch fähig sich auf ein Spiel zu konzentrieren. Sie werden von früh bis spät zugetextet (Fernsehen, Radio, CD usw). Die Fähigkeit  zuzuhören geht verloren oder wird verschüttet.  Ähnlich verhält es sich mit den Spielmaterialien, es sind zu viele, zu bunte, zu elektronische, zu vorgeformte usw. Zusätzlich wird eine ständige Animation der Kinder erwartet. Langeweile, aus der sich neue Möglichkeiten entwickeln können wird erst gar nicht zugelassen.
Wir werden ihnen Material zur Verfügung stellen mit dem sie arbeiten können. Sie können dabei Erfahrungen über das Tun sammeln. Bauen mit Steinen, werken mit Holz, Töpfern, Kochen und Backen und alles mit echtem Handwerkszeug. Die Kinder müssen auch erfahren, dass das Leben Gefahren birgt, eine Schere, ein Messer ist scharf, an einer Säge kann man sich schneiden und an einem heißen Topf verbrennen. Die Kinder sollen in einer realen Welt leben und lernen und nicht in einer vorgeformten „rosa Kinderwelt“ in ihr ist das Messer aus Plastik und eignet sich bestenfalls als Wurfgeschoss. Das Spielmaterial – Arbeitsmaterial soll Neugierde, Entdeckerfreude und Forschergeist  wecken. Die Materialen stehen in den entsprechenden Räumen zur freien Verfügung.

Unsere zeitlichen Ressourcen
 Durch das neue Buchungssystem wurde die zur Verfügung stehende Zeit leider sehr beschnitten. Von uns wird verlangt, dass sich ein Kind auch in einem 4-stündigen Kindergartenbesuch  genauso gut und genau so schnell entwickelt wie ein Kind mit einer Ganztagsbuchung. Kinder brauchen Zeit. Zeit, um in Spiel Fähigkeiten einzuüben und zu festigen. Die Kinder haben ihr eigenes Tempo. Alle Eltern wissen wie schwierig es ist sich auf dieses Tempo einzulassen, daneben zu stehen und geduldig zuzuschauen bis eine Arbeit erledigt ist. Wir werden uns dem Tempo der Kinder anpassen und sie nicht mit Angeboten überfrachten. Frei nach dem Motto von Maria Montessori „Hilf es mir selbst zu tun“.
Es ist wichtig, dass die Kinder einen ritualisierten zeitlichen Ablauf erleben, er vermittelt Sicherheit und bei jüngeren Kindern die Gewissheit „jetzt“ werde ich bald abgeholt.
Die Zeit der Fachkräfte müssen wir mit Hilfe eines Dienstplanes der vorhandenen Kinderzahl anpassen. Dabei muss noch Zeit bleiben zur Planung, Dokumentation, Entwicklungsgesprächen und einer wöchentlichen Dienstbesprechung. In unserer Zeitplanung ist das wichtigste und gleichzeitig das Schwierigste die Zeit für notwendige Beobachtungen einzubauen. Auf Beobachtungen bauen unsere Angebote.

 KINDER SIND SELBSTÄNDIGE LERNER

Schon das Neugeborene lernt vom ersten Tag an selbständig. Babys lernen aus eigenem Antrieb. Sie verfolgen z.B. einen Gegenstand mit den Augen, üben das Greifen und wenn sie sicher greifen können, das ständige Loslassen. (Ein Schlüsselbund fällt 100mal zu Boden und wird100mal von den Eltern geduldig aufgehoben). Kinder speichern ständig Gelerntes, üben durch Wiederholung und verknüpfen das Gelernte mit Neuem. Ganz nebenbei  erlernen sie das Laufen und Sprechen. Dabei sind sie auf unsere Begleitung und auf unsere Anreize angewiesen.
Kindergartenkinder können auf Grund ihrer sich entwickelnden Gehirnstruktur noch nicht abstrakt lernen. Ihr Lern- und Entwicklungsprozess geht überwiegend über das „begreifen“  Kindergartenkinder müssen „Tun“, mit allen Sinnen ihre Welt erfahren und erforschen. Dabei sind sie auf eine Gemeinschaft ausgerichtet, auf ein Gegenüber dass ihr Verhalten wiederspiegelt. Sie müssen lernen sich sozial zu verhalten. Mit zunehmendem Bewegungsradius wird immer auch etwas „Neues“ entdeckt das erforscht werden muss.
 

 
Unsere räumlichen Ressourcen
 Bis jetzt hatten wir zwei Gruppenräume für die  3-6jährigen Kinder und ein Halle mit ständigem Durchgangsverkehr. Durch eine bessere Raumnutzung verringert sich die Kinderzahl in den einzelnen Räumen. Es muss nicht jeder Raum alles zur Verfügung stellen. Wir arbeiten in einem Atelier mit Nähstube, in einem Rollenspiel- und einem Baubereich. Endlich haben wir uns auch ein Restaurant geschaffen in dem man ungestört essen und erzählen kann. Ein handwerklicher Bereich ist noch in der Planung. Wir wissen, dass unsere Räume nicht optimal angeordnet sind. Vor allem bedauern wir die fehlende Tageslichtquelle in der Halle. Wir hoffen, dass sich der Raumengpass durch den geplanten Krippenanbau entzerrt.
Unsere Jüngsten fühlen sich in einem eigens für sie eingerichteten geschützten Raum wohl und behütet, aber auch sie können am großen Geschehen aktiv teilnehmen.
Die Schüler können sich nach ihren Vorstellungen einen Hausaufgabenraum gestalten. Nestraum und Schulkindraum werden auch von anderen Kindern mitbenutzt.
In unserem Bewegungsraum geben wir den Kindern Raum um ihre körperlichen Fähigkeiten zu entwickeln.
 


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